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Galka Scheyer, Lyonel Feininger und Lette Valeska
lautet der Arbeitstitel einer dokumentarischen Aufführung, die im Sommer 2012 in Braunschweig Premiere haben wird.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf den unveröffentlichten Briefen, die die Braunschweigerin Galka Scheyer aus den USA an ihre Braunschweiger Angehörigen richtete, auf Galka Scheyers Schriften über freies, kreatives Malen von Kindern und auf ihrem Briefwechsel mit Lyonel Feininger, der neben Jawlensky, Kandinsky und Klee zu der 1924 in Braunschweig erstmals präsentierten Gruppe »Die Blaue Vier« gehörte.

Im Briefwechsel Scheyer-Feininger entsteht ein Bild der politischen Verhältnisse und des Kunsthandels in den Inflationsjahren, den Goldenen Zwanzigern, in der NS-Zeit und im Zweiten Weltkrieg.

Strukturiert wird die Aufführung durch die Lebensbeschreibung, die Lette Valeska von ihrer Schulfreundin Galka Scheyer verfasste.
Zahlreiche Video-Reproduktionen von Werken der Gruppe »Die Blaue Vier«, von Fotografien der jüdischen Familie Scheyer und solchen, die Lette Valeska von Hollywood-Filmstars und ihren Kindern gemacht hat, werden die Aufführung ergänzen.
Musikalisch wird die Aufführung gekrönt werden durch die Live-Darbietung von Fugen für Klavier, die Lyonel Feininger komponierte, und von anderen Musikstücken der Zeit.



Neues Leben, stetes Erinnern
Jüdische Displaced Persons und die Gestaltung der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit einem internationalen Mahnmal 1945-1952

Unter diesem Arbeitstitel wird zur Zeit eine Aufführung geplant, die anhand von Zeitzeugeninterviews und schriftlichen Originaldokumenten, Architekturplänen, Filmen und Musik eine breite Öffentlichkeit in exemplarischer, kontroverser Weise informieren wird über den Alltag von Juden im Displaced Persons-Camp Bergen-Belsen, das Verhalten der deutschen Bevölkerung und die Schaffung eines internationalen Mahnmals, das zum Zentrum der ersten Gedenkstätte der Bundesrepublik auf dem Boden eines ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers wurde.

Premiere: Oktober 2012
Recherche und Regie: Gilbert Holzgang  

 
 
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